Vorab: Prinzipiell gilt, dass ein Hundekorb einiges mitmachen können muss. Schließlich wird dein Hund seinen Korb mehrmals am Tag aufsuchen, mit seinem vollen Gewicht hinein- und wieder hinaussteigen und öfter seine Liegeposition ändern, wenn er darin schläft. Und auch seine Krallen werden das Körbchen auf eine Bewährungsprobe stellen. Der Korb muss also hinreichend robust und stabil sein, gleichzeitig aber muss es in seinem Inneren weich und gemütlich sein. Außerdem wichtig: Damit der Hund mit und in seinem Hundekörbchen nicht hin und her rutscht und seine Gelenke geschont werden, solltest du einen rutschfesten Hundekorb kaufen. Das setzt natürlich ein gewisses Eigengewicht des Hundekorbes voraus.
Grundsätzlich gilt: Achte beim Kauf nicht nur darauf, dass der Hundekorb günstig ist und dir optisch zusagt, sondern wähle das Modell, das den Anforderungen deines Hundes entspricht. Zwar ist der Wunsch naheliegend, ein möglichst günstiges Hundekörbchen zu kaufen, doch sollten die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Tieres an erster Stelle stehen. Zudem spielt bei der Wahl des geeigneten Körbchens für den Hund dessen Charakter eine Rolle: Ist dein Hund sehr aktiv, ist ein Korb aus einem robusten Material besser geeignet als ein sehr weiches, aber sensibles Material. Zudem sollte der Korb über einen Rand verfügen, auf dem der Hund seinen Kopf ablegen kann. Das empfinden Hunde generell als sehr angenehm.
Die meisten Körbe für Hunde bestehen aus einem der folgenden Materialien, die alle ihre eigenen Charakteristika haben.
Rattan und Weidenholz: Beides sind Naturmaterialen und haben demnach eine ausgesprochen attraktive Optik. Zudem punkten Hundekörbe aus diesem Material durch eine gute Luftzirkulation. Sie sind nicht komplett formstabil, sondern etwas biegbar, im Gegensatz zu etwa Kunststoff. Das hat den Vorteil, dass der Korb Bewegungen des Hundes bis zu einem gewissen Grad mitmacht, führt aber auch zu einem gewissen Lärmpegel: Du kannst hören, wenn dein Hund sich im Körbchen umdreht. Achte darauf, dass das Hundekörbchen einen sicheren Stand hat und bring gegebenenfalls Filzgleiter an. Ansonsten besteht insbesondere auf Parkett und Dielen die Gefahr, dass Kratzer entstehen. Damit sich der Hund im Korb wohlfühlt, ist zudem eine dicke Unterlage wichtig, durch die sich das Material nicht durchdrückt. Zu guter Letzt solltest du von der Anschaffung eines Hundekorbes aus Rattan bzw. Weidenholz Abstand nehmen, wenn sein vierbeiniger Bewohner eine Vorliebe fürs Anknabbern hat, wie es vor allem bei Welpen der Fall ist. Dann besteht nämlich das Risiko, dass er einzelne Teile abkaut und verschluckt.
Kunststoff: Kunststoff bietet eine Reihe von Vorteilen: Es ist günstig, leicht zu reinigen und meist sehr robust. Auch hier ist es wichtig, den Korb mit einem oder mehreren weichen Kissen gut auszulegen, sodass der Hund bequem liegt. Stelle auch bei Körben aus Kunststoff sicher, dass dein vierbeiniger Freund keine Teilchen abbeißen und versehentlich verschlucken kann.
Stoff: Die meisten Stoffe sind sehr kuschelig, und entsprechende Hundekörbe sind meist leicht zu reinigen. Insbesondere dann, wenn einzelne Teile per Reißverschluss abnehmbar und obendrein waschmaschinengeeignet sind.
Kunstleder: Kunstleder ist robust, kratz- und bissbeständig und zudem leicht abwaschbar, sodass sich die Reinigung einfach gestaltet. Allerdings ist das Material relativ formstabil und somit nicht sonderlich weich. Darum kann es auch bei einem Hundekorb aus Kunstleder eine gute Idee sein, ihn zusätzlich mit Decken und Kissen auszulegen; nicht zuletzt, weil das Material kühlt. Ein Hundekörbchen aus Kunstleder kann aber durchaus auch ohne Kissen ein geeignetes Heim für einen Hund darstellen, vor allem für Rassen mit dicker Unterwolle.