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Kromfohrländer – anpassungsfähiger Begleiter mit Terrier-Genen

14.02.2025 - Lesedauer: 8 Minuten

Kromfohrländer Rasseportrait

Der Kromfohrländer ist eine junge Begleithunderasse, welche sich durch ein angenehmes Wesen und eine mittlere Größe auszeichnet. Erfahre hier mehr.

Kromfohrländer – noch nie davon gehört? Höchste Zeit! Die eher unbekannte Rasse ist dank ihres wunderbaren Wesens charmant, leicht erziehbar und zeichnet sich durch einen geringen Jagdtrieb aus. All diese Eigenschaften machen den mittelgroßen Kromfohrländer zu einem liebenswerten, anpassungsfähigen Begleiter. Spielst du mit dem Gedanken dir einen „Kromi“ zu kaufen, informiere dich vorab zur Haltung, Anschaffung und Pflege des treuen Begleithundes.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Kromfohrländer zählen zu den jüngsten deutschen Hunderassen. Die sensiblen Begleithunde kommen in zwei Varietäten vor: Glatthaar und Rauhhar.
  • Der Charakter des „Kromis“ ist fröhlich, verspielt und liebevoll. Aufgrund seiner Terrier-Gene besitzt die Rasse einen geringen, aber regulierbaren Jagdtrieb.
  • Eine sichere, konsequente Führung des Kromfohrländers ist wichtig, um auch die Kontrolle in unsicheren Situationen über den Hund zu behalten.
  • Mit einer guten Vertrauensbasis zwischen Halter und Hund ist der Kromfohrländer das ideale Haustier für Familien.

Woher kommt der Kromfohrländer?

Der Kromfohrländer ist eine der jüngsten deutschen Hunderassen, die 1945 aus reinem Zufall entstand, als die Siegenerin Ilse Schleifenbaum einen streunenden Hund aufnahm, der ihre Foxterrierhündin deckte. Ganz nachgewiesen ist dieser Fakt nicht, allerdings schienen der Dame die kleinen Tiere zu gefallen und es entstand eine neue Rasse. Seinen Namen verdankt der Kromfohrländer seiner Erstzüchterin, die in dem Gebiet „krom fohr“ lebte, was auf Hochdeutsch „Krumme Furche“ heißt.

Welche Rassen stecken im Kromfohrländer?

Im Kromfohrländer stecken der drahthaarige Foxterrier und der Grand Griffon Vendéen. Daher gibt es auch zwei verschiedene Varietäten: Den Kromfohrländer mit Glatthaar und den Kromfohrländer mit Rauhaar. Wenn du genauer hinschaust, kannst du die Ursprungsrassen bis heute in dem Hund erkennen.

Aussehen: Woran erkenne ich einen Kromfohrländer?

Der „Kromi“ ist zweifelsohne eine hübsche Rasse. Treue, dunkle Augen, niedliche Knickohren und ein weiß-braun geflecktes Fell lassen das Herz eines jeden Hundehalters dahinschmelzen.

Die Grundfarbe des Fells ist bei beiden Varianten immer weiß. Hellbraune, rotbraune bis dunkle Abzeichen in unterschiedlich großen Flecken verleihen dem Kromfohrländer sein charakteristisches Aussehen. Bei manchen Hunden erstrecken sich die Färbungen auch weitläufig über das Fell.

Kromfohrländer mit Glatthaar erkennst du an ihrem vollen, weichen Fell ohne Bart, während die rauhaarigen Tiere ein dichtes, raues Fell mit Bart vorweisen. Es kommt sogar vor, dass kurzhaarige Welpen auf die Welt kommen und im selben Wurf glatthaarige und rauhaarige Geschwister geboren werden.

Wie viel wiegt ein Kromfohrländer?

Kromfohrländer wiegen zwischen neun und 16 Kilogramm. Hündinnen bringen in etwa neun bis 14 Kilogramm auf die Waage, während die Rüden in etwa elf bis 16 Kilogramm schwer werden. Rüden erkennst du auch oft am sportlich schlanken Körperbau. Dabei erreichen die Hunde eine Widerristhöhe zwischen 38 und 46 Zentimetern.

Kromfohrländer Charakter: Sind Kromfohrländer Kläffer?

Die Terrier-Gene des Kromfohrländers könnten vermuten lassen, dass diese Hunderasse besonders bellfreudig ist. Kromfohrländer sind jedoch keine Kläffer, sondern bellen situationsbedingt eher dezent. Das Wesen des typischen Kromfohrländers zeichnet sich durch einen liebevollen Charakter aus. Er gilt darüber hinaus als fröhlich, verspielt und anhänglich. Fühlt sich der „Kromi“ wohl, baut er eine enge Bindung zu seiner Familie auf.

Fremden gegenüber kann der Kromfohrländer jedoch zurückhaltend reagieren und sich bedrängt fühlen, wenn man ihm nicht seinen Raum lässt. Daher ist es besonders wichtig,
dem Hund die Möglichkeit zu bieten, sich zurückziehen zu können und ihm darüber hinaus als Besitzer Sicherheit zu vermitteln. Besuchern sollte im Voraus mitgeteilt werden, dass der Hund möglichweise seinen Freiraum sucht sowie zunächst nicht kontaktfreudig reagiert und sie das respektieren sollten. Wie bei jeder anderen Hunderasse auch, muss das Alleinlassen möglichst von klein auf in Schritten geübt werden.

Als typischer Begleithund ist der Kromfohrländer besonders schlau und loyal. Er ist leicht erziehbar und lernwillig. Er macht fast alles mit, will immer und überall dabei sein und weiß oftmals schon im Vorfeld, was sein Halter von ihm möchte.

Rassetypische Eigenschaften

Natürlich sind alle Hunde sehr individuell und die Ausprägung der rassetypischen Eigenschaften kann sicherlich abhängig von Charakter, Alter, Erziehung, Vorerfahrungen und auch Zuchtlinie variieren.
Wichtig ist es zu wissen, dass alle Rassen aus einem bestimmten Grund entstanden sind und gewisse Charaktereigenschaften gezielt herausgezüchtet wurden und man sich bei der Auswahl auch bewusst für diese Eigenschaften entscheidet.

Hat ein Kromfohrländer Jagdtrieb?

Durch das Erbe des Terriers ist der Kromfohrländer besonders wachsam. Jedoch ist er anderen Artgenossen gegenüber eher vorsichtig und zurückhaltend, eine Aggressivität wirst du in diesen Situationen wohl selten wahrnehmen. Dank des eher geringen Jagdtriebs nehmen die Vierbeiner seltener Fährten auf, lauschen aber aktiv und aufmerksam. Ein Kromfohrländer reagiert schnell auf Bewegungen und hetzt auch gern einmal hinterher – das tut er aber vor allem aus Spaß.

Dennoch solltest du dir im Klaren sein: Die Anschaffung eines Kromfohrländers ist eine große Verantwortung. Eine frühzeitige Erziehung und regelmäßiges Üben von Grundkommandos sind unerlässlich für die Rasse. Kromfohrländer brauchen eine liebevolle, konsequente Führung.

SteckbriefKromfohrländer

Rasse
Kromfohrländer
Herkunft
Deutschland, Nordrhein-Westfalen
Klassifikation
Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion Kromfohrländer
Größe
mittelgroß, Widerristhöhe 38 bis 46 Zentimeter
Gewicht
Rüden zwischen elf bis 16 Kilogramm, Hündinnen zwischen neun bis 14 Kilogramm
Körperbau
sportlich, schlanke und harmonische Statur
Augen
mittelgroß, oval und dunkelbraun
Ohren
seitlich hoch angesetzt, von dreieckiger Form mit abgerundeten Spitzen, am Kopf anliegend
Fell und Farbe
zwei Felltypen: Rauhaar mit dichtem, rauem Fell mit Bart; Glatthaar, mit dichtem, weichen Fell ohne Bart; Grundfarbe weiß, Abzeichen in hell-, rot- bis dunkelbraun in verschiedenen Größen
Besonderheiten
seltene und eher unbekannte vom Aussterben bedrohte Hunderasse mit Wartelisten bei den Züchtern
Charakter
freundlich, anhänglich und sensibel, aber auch wachsam, lernwillig und lebhaft
Gesundheit
wenige rassetypische Krankheiten wie Epilepsie und Hyperkeratose
Alter
durchschnittliche Lebenserwartung von zwölf Jahren

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Ist ein Kromfohrländer für Anfänger geeignet?

Kromfohrländer wollen ihrem Besitzer von Anfang an gefallen und sind daher relativ leicht erziehbar. Leicht bedeutet aber nicht, dass die Erziehung keine Zeit kostet. Zwar eignen sich Kromfohrländer für Anfänger, allerdings brauchen die Hunde eine dauerhafte, sichere und klare Führung. Ein freundlicher Umgang sollte dabei immer im Vordergrund stehen, denn wechselnde Launen können den „Kromi“ wie nahezu jede andere Hunderasse verunsichern.

Bei der Haltung des Kromfohrländers solltest du außerdem bedenken, dass ein Terrier in ihm steckt. Bist du Anfänger und hast noch keine Erfahrung in der Hundeerziehung, ist es ratsam, dass du dir ein Training buchst oder dich in einer Hundeschule anmeldest. Denn auch wenn der „Kromi“ einen geringen, aber regulierbaren Jagdtrieb besitzt, kann er aufgrund seiner Gene in der Natur etwas wilder werden. Trainiere daher besonders den Rückruf und gewöhne deinen Hund daran, bei einem bestimmten Ausruf oder eine Geste sofort zu dir zurückzukommen – sei es nun während der Aufnahme einer Fährte oder beim Kennenlernen eines anderen Hundes.

Wie viel Bewegung braucht ein Kromfohrländer?

Der Bewegungsdrang des Kromfohrländers ist nicht zu unterschätzen. Den ganzen Tag im Hundekorb liegen? Fehlanzeige! Willst du dir einen Kromfohrländer als Haustier anschaffen, sollten regelmäßiges Gassigehen und gemeinsame Aktivitäten zum Alltag gehören. Suchspiele und Agility-Training sind ideal für die intelligente und bewegungsfreudige Rasse. Ein großer Garten zum Austoben wäre von Vorteil, mit ausreichend geistiger und körperlicher Auslastung fühlt sich der Kromfohrländer aber ebenso in der Stadt wohl.

Wie stark haaren Kromfohrländer?

Bei regelmäßiger Fellpflege haaren Kromfohrländer nicht übermäßig viel. Das gründliche Bürsten des Fells zwei bis dreimal pro Woche bei beiden Varianten ist ratsam. Zusätzlich sollte das Fell eines Kromfohrländers mit Rauhhaar mehrmals pro Jahr getrimmt werden.

Haben Kromfohrländer Unterwolle?

Kromfohrländer haben eine kurze, weiche Unterwolle. Sie unterscheiden sich vielmehr in ihrem Fell. Denn die rauhaarigen Tiere haben längeres Fell – vor allem im Gesicht und Fang.

Außerdem solltest du bei der Pflege deines Kromfohrländers auf eine regelmäßige Kontrolle und Reinigung der hängenden Ohren auf Verschmutzungen oder Entzündungen achten. Eine regelmäßige Begutachtung der Pfoten und Krallen solltest du ebenfalls nicht vernachlässigen – bei Bedarf müssen die Krallen geschnitten werden.

Zucht und Anschaffung: Wo kann ich einen Kromfohrländer kaufen?

Es gibt in Deutschland im Vergleich zu anderen Hunderassen eher wenige Züchter von Kromfohrländern. Die Rasse ist vielen unbekannt, was möglicherweise auf die wenigen Züchter und den geringen Wurf von Welpen zurückzuführen ist. Die Geburtsrate im Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) liegt bei rund 200 Kromfohrländer-Welpen pro Jahr.

Hast du dich entschieden, einen Kromfohrländer zu kaufen, solltest du dich in jedem Fall an einen seriösen Züchtungsverein wenden. Eine Liste mit geeigneten Züchterinnen und Züchtern erhältst du beim VDH. Kontaktiere bestenfalls mehrere Zuchtstätten und informiere dich ausreichend.

Bei einem persönlichen Termin kannst du dir ein eigenes Bild über die Tiere und das Umfeld machen. Damit du einen gesunden Kromfohrländer als Haustier bekommst, ist es wichtig, dass du Fragen zur Rasse, Zuchtlinie und Ernährung der Hunde stellst. Informationen zum Gesundheitszustand der Elterntiere sind genauso wichtig beim Kauf eines Kromfohrländer-Welpen. Hast du deinen „Kromi“ gefunden, solltest du dir Impfnachweis, tierärztliches Attest über den Gesundheitszustand des Welpen und Ahnentafel aushändigen lassen.

Auch der Besuch in einem Tierheim ist eine Option, wenn du einen Kromfohrländer in deine Familie aufnehmen möchtest. Möglicherweise sucht ein Kromfohrländer aus dem Tierschutz ein neues Zuhause.

Was kostet ein Kromfohrländer-Welpe?

Die Kosten für einen Kromfohrländer Welpen liegen in der Regel im unteren vierstelligen Bereich. Die Preise für Kromfohrländer variieren je nach Züchtungsverein und Region. Auch die Nachfrage nach den Hunden kann sich auf den Kaufpreis auswirken.

Wie alt werden Kromfohrländer?

Kromfohrländer werden im Durchschnitt etwa zwölf Jahre alt. Bedenke bei der Anschaffung der Rasse, dass du im Idealfall über viele Jahre einen treuen Begleiter an deiner Seite hast.

Gesundheit des Kromfohrländers

Kromfohrländer gelten als robuste Hunde und sind weniger anfällig für Krankheiten. Allerdings sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen schon im Welpenalter ratsam, um die Gesundheit des Hundes von klein auf im Blick zu haben und Routinetermine wie Impfungen regelmäßig wahrzunehmen. Wie bei den meisten Hunderassen, kommen auch beim Kromfohrländer rassespezifische Krankheiten vor, wie beispielsweise Epilepsie und die vererbbare Erkrankung Grauer Star. Für Erkrankungen wie die Von-Willebrandt-Erkrankung (Blutgerinnungsstörung) oder die hereditäre Fußballen-Hyperkeratose (vermehrte Verhornung), die beide vererbt werden können, gibt es Gentests.

Fazit: Kromfohrländer als Haustiere brauchen eine sichere und liebevolle Führung

Der Kromfohrländer ist mit seinem fröhlichen, verspielten und liebevollen Wesen eine großartige Rasse für jeden Hundeliebhaber. Mit seinem geringen Jagdtrieb und dem zuweilen zurückhaltenden Verhalten gegenüber Fremden ist er als vierbeiniger Begleiter auch für engagierte Anfänger geeignet. Mit einer sicheren Führung und konsequenten Erziehung von Anfang an, kannst du das Verhalten in die richtigen Bahnen lenken. Als Belohnung erhältst du nicht nur das vollständige Vertrauen und die absolute Zuneigung des „Kromis“ – freue dich auf einen treuen Begleithund an deiner Seite.

Andere seltene Hunderassen, die dir auch gefallen könnten:

  • Chinook: Der Chinook ist ein besonderer Hund. Er möchte täglich die Welt im Freien entdecken. Genauso genießt er wohlige Auszeiten mit seiner Familie auf dem Sofa.
  • Kokoni: Der Kokoni stammt aus Griechenland und war bereits in der Antike ein beliebter Haushund. Mit seiner freundlichen, aufgeweckten und verspielten Art erobert er die Herzen seiner Besitzer. Die kleine Rasse ist ein Energiebündel.
  • Elo: Der Elo gilt als gelassener und freundlicher Familienhund. Sein Erscheinungsbild ist aufgrund von Einkreuzungen verschiedener Hunderassen vielfältig. Im Idealfall hat er keinen Jagdinstinkt und ist somit ein entspannter Partner bei Spaziergängen.
  • Puggle: Der Puggle zählt zu den „Designerdogs“ und ist eine Mischung aus Mops und Beagle. Die handlichen Puggles erfreuen sich großer Beliebtheit als Familienhunde und sind liebenswerte Begleiter für Menschen aller Generationen.
  • Lhasa Apso: Der Lhasa Apso ist ein verspielter und menschenfreundlicher Hund, der aber ein eigenständiges Wesen hat. Er benötigt eine gute Sozialisation und Erziehung, damit er seinen gelegentlichen Dickkopf nicht durchsetzt. Die intelligenten Tiere eignen sich gut als Begleit- und Familienhunde.

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